Die Anlage war strategisch günstig auf einem Bergsporn gelegen. Ausmaße der bronzezeitlichen Anlage betrugen 480m in der Länge und 120m in der Breite. Umgeben war der Siedlungsbereich von einem Wall, der im westlichen Bereich auf 14m besonders gut erhalten ist. Im südlichen Bereich verschmelzten Haupt- und Außenwall. Hier entdeckte man Reste eines ehemaligen starken Holzpfostens. Man vermutet an dieser Stelle einen früheren Holzturm als Eingang zur Siedlung.
Das Klima der Bronzezeit war milder als in den vergangenen Jahrhunderten. Dank der um mehrere Grade höheren Durchschnittstemperaturen dauerte die Vegetationsperiode während des Jahres deutlich länger.
Um 500 v.Chr. erlischt die Besiedlung. Die Gründe liegen im Dunkeln. Erst viele Jahrhunderte später, während des Eisenbergbaues im 19. Jahrhundert, ist eine erneute Nutzung des Geländes nachgewiesen.
Neben der bronzezeitlichen Siedlungsanlage befindet sich der Huthausplatz. Hier wurde während des Bergbaus (im 19. Jahrhundert) das "Huthaus" errichtet. Hier wohnte zeitweise der Obersteiger, die Bergleute
bewahrten ihre Arbeitsgeräte auf. Später bewirtschaftete man eine Gastätte. Bis 1916 wurde das Gebäude genutzt und dann abgerissen.